Geschichte Tennis-Club Bührle

Übersicht: Firmen-Tennis-Club Buehrle Zürich-Oerlikon/Seebach: Winter Indoor Tennis Platz Miete : bereits über 50 Jahre jung!

Präsidenten des Tennis-Club Bührle

Name Im Amt
Karl Stier 1951 – 53
P. Theus 1953 – 57
Michel Orem 1957 – 60
Harry R. Syz 1960 – 64
J. Covi  1964 – 69
Heinz König 1969 – 72
Eugen Nievergelt 1972 – 77
Kurt Hunziker 1977 – 80
Eugen Capaul 1980 – 83
Peter Kläsi 1983 – 91
Helga Schib 1991 – 01
Hansruedi Müller 2001 – dato

CHRONIK

(1951 – 1991 zusammengetragen von Peter Kläsi, 1992 – 2001 von Helga Schib)

1951 bis 1961

Am 20. Januar 1951 stellt Herr E.G. Bührle an der Generalversammlung des SWO (Sportverein   Werkzeugmaschinenfabrik Oerlikon) das "Ettenfeld" den Konzern-Mitarbeitern zur Verfügung.

April 1951: Ganz im Stillen wird der Tennisclub der SWO durch 9 Mitglieder (inkl. Herrn Dr. Dieter Bührle) gegründet. Herr E.G. Bührle spendet dem Club ein Startkapital von SFR. 300.—  Ein Abkommen zur teilweisen Benützung der Tennisplätze der MFO an der Birchstrasse kann abgeschlossen werden. Als Spielertrainer wirkt Michel Orem.

September 1951: Für 20 eifrige Spieler ist ein Platz an der Birchstrasse nicht mehr ausreichend. Für die nächste Saison soll eine bessere Lösung gefunden werden.

Juni 1952: Herr E.G. Bührle stellt an der Beethoven / Tödistrasse bei einer Mitgliederzahl von 25 einen Tennisplatz gratis zur Verfügung. Als Spielleiter wirkt Michel Orem.

Dezember 1952: Jahresrückblick - Der Einsatz unserer Spieler im Firmensport führte zu einem Sieg in der Kategorie Reserve B, zum Gewinn eines schönen Wanderpreises und zum Aufstieg in die höhere Serie B. Der auf 32 Mitglieder angewachsene Club feierte nach einer erfolgreichen Saison einen fröhlichen Abend mit Preisverteilung.

März 1954: Der Tennisclub zählt jetzt  34 Mitglieder. Die Turnier-Mannschaft besteht aus 2 Damen und 6 Herren und spielt in der Kategorie Promotion A gegen folgende Clubs: Esso, MFO, Philips, Rentenanstalt und SKA. Freundschaftsspiele sind geplant mit NCR, Jelmoli und Swissair. Der Spielleiter M. Orem fordert zum Beitritt als Aktiv- oder Passivmitglied auf.

Mai 1957: Der Präsident Michel Orem stellt fest, dass der Tennisclub jetzt schon sieben Jahre besteht mit immer wachsenden Mitgliederzahlen. Er verdankt Herrn Dr. D. Bührle die Spende der Instandstellung unseres Platzes.

September 1960: Der seit 1951 bestehende Tennisclub hat am 9. Juni 1960 unter der Bezeichnung Tennisclub Bührle eine feste Form gefunden. Herr Dr. D. Bührle stiftet eine grosszügig konzipierte Sportanlage im Ettenfeld mit zwei Tennisplätzen.


1961 bis 1970

Juni 1961: Einweihung des neuen Sportzentrums im Ettenfeld am 3. Juni. Mit der Erstellung eines Garderobengebäudes war das Zentrum - ein grosszügiges Geschenk des Konzernchefs - nun vollständig. Das Untergeschoss enthält die notwendigen Räume für den Fussballbetrieb, im Obergeschoss befinden sich die Räume für die Tennisspieler. Ein besonderer Aufenthaltsraum mit Cheminée dient den Clubbedürfnissen, während eine Bar die Abgabe kleiner Zwischenmahlzeiten ermöglicht. Dem eleganten Gebäude verleiht eine grossdimensionierte Terrasse weiträumige Wirkung.

In Anwesenheit zahlreicher Persönlichkeiten der Firmen nahm Dr. Bührle die Übergabe des Geschenkes persönlich vor. Er hob dabei die erzieherische Bedeutung des Sportes, besonders des Mannschaftssportes, für das Arbeiten im Teamwork hervor. Den herzlichen Dank der Sportvereine übermittelte der Präsident des Tennisclubs Bührle, Dir. Harry Syz.

Oktober 1964: In der Firmensport-Meisterschaft 1964 gelang es der ersten Mannschaft - dank der Verstärkung durch die Herren H. Bertschinger u. U. Spitzer - erstmals, als Sieger der Serie A den von der Swissair gestifteten Wanderpokal zu gewinnen. Der Höhepunkt der Freundschaftsspiele war die Einladung des T.C. Presta, Eschen, zur Teilnahme an der Eröffnungsfeier vom 19./20. September 1964 auf ihren neuen Plätzen in Mendeln.

März 1966: GV: Im Rahmen der Firmensportmeisterschaft wurden 119 Matches, 253 Sätze und 2128 Games gespielt. Am 21./22. August fand das erste Freundschaftstreffen mit dem T.C. SIG statt und am 25./26. September war der T.C. Presta bei uns zu Gast.

Dezember 1966: Saisonrückblick - Um auch den Anfängern etwas zu bieten, wurden zum ersten Mal Anfängerkurse durchgeführt, die ein voller Erfolg waren. Höhepunkt für 20 Unentwegte war die Begegnung mit der Tennisgemeinschaft Eisenberg in Eisenberg in der Pfalz am 26./28. August 1966. Die pfälzische Gemütlichkeit und ein Ausflug auf die Weinstrasse waren die eindrücklichsten Erlebnisse. Am 8. Oktober 1966 fand auf unseren Plätzen das zur Tradition gewordene Freundschaftsspiel gegen den T.C. SIG statt.

Februar 1967: GV – Neuer Vorstand: Präsident wird  J. Covi, Spielleiter ist Hans Schlatter. Orientierung über geplante Erweiterung der Beleuchtung und Errichtung von zwei weiteren Tennisplätzen, um weitere Tennisinteressierte aufnehmen zu können.

Dezember 1968: Neue Beleuchtung / Tennis-Trag-Lufthalle. Die im Jahre 1958 über dem ersten der beiden Tennisplätze errichtete und nun ausgebrannte Beleuchtung konnte Mitte Juli 1968 erneuert und auf 2 Plätze ausgedehnt werden.

Der schon 1967 mit zwei Tennislehrern abgeschlossene Vertrag zur Aufstellung einer 1-Platz-Traglufthalle erlaubt es dem T.C. Bührle, auch im Winter 68/69 an einem Werktag abends und am Sonntag dem Tennissport zu huldigen.

Februar/März 1969: GV im Restaurant Waid. Jahresrückblick - 6./7 Juli 1968 Freundschaftstreffen gegen die Tennisgemeinschaft Eisenberg, Pfalz, bei uns in Zürich. Clubintern wurde der Tennisbetrieb mit Gongturnieren belebt. Präsident J. Covi tritt nach 5 und Spielleiter Hans Schlatter nach 2 Jahren (aus gesundheitlichen Gründen) zurück.

August 1969: Club-Meisterschaften 1969. Neuer Clubmeister: J. Markussen, CZ gegen Heinz Rathgeb, WO. Inge Hunziker verteidigt bei den Damen ihren Titel. Clubmeister im Herrendoppel: A. Oertli / H. Rathgeb, WO gegen J. Markussen / K. Hunziker. Die Preisverteilung nahm Präsident Heinz König vor und den Abschluss bildete ein gemütliches Raclette Essen.

Februar 1970: GV im Restaurant Landhus in Seebach. Der Erhöhung des Mitgliederbestandes von 95 auf 105 wird zugestimmt, wodurch alle 41 der Warteliste aufgenommen werden können. Das letztes Jahr unter der bewährten Leitung von L. Spuri durchgeführte Gruppentraining wird auch 1970 weitergeführt. Freundschaftsspiele sind geplant gegen den T.C. Eisenberg in der Pfalz und gegen den TC. SIG in Beringen.

August 1970: Club-Meisterschaften 1970. Herreneinzel Final : Albert Oertli / Heinz Rathgeb 6:4/6:3. Damenfinal: Heidi Rathgeb gewinnt gegen Elsbeth Oertli. Herrendoppelfinale: Enrico Varisco (CZ) / Karl Walter (WO) vs. Heinz König / Edgar Eberle 4:6/9:7/6:4. Zum geselligen Abschluss fand das bereits traditionelle Raclette-Essen statt.


1971 bis 1980

August 1971: Club-Meisterschaften 1971. Unsere Club-Meister werden vom STV zu B1- Spielern promoviert. Es sind dies bei den Herren Albert Certli - bei den Damen Inge Hunziker, Doppel: Albert Oertli / Heinz Rathgeb (WO) – Inge Hunziker / Kurt Hunziker (CZ).

September 1971: Anfangs September 1971 wurde der Schopf oberhalb des Tennisplatzes im Ettenfeld, bis dahin das friedliches Zuhause von fetten Kaninchen und niedlichen Meer-schweinchen, der Betriebsfeuerwehr der Contraves zum „Frass“ vorgeworfen. Damit war der 1. Schritt zur Erweiterung der Sportanlage im Ettenfeld getan.

Mai 1972: Zwei neue Tennisplätze, an die der Club einen Beitrag von 20'000.— Franken leistete, konnten planmässig dem Betrieb übergeben werden. Dadurch konnten 150 neue Mitglieder in den Club aufgenommen werden.

Juni 1972: Um 9 Uhr begann die offizielle Einweihung der 2 neuen Tennisplätze (jetzt  vier  Plätze mit Flutlicht Beleuchtung). Eingeleitet wurde der Festtag durch ein Gongturnier mit Tennisfreunden der Contraves Italiana und der Presta aus Lichtenstein. Präsident Eugen Nievergelt begrüsste die Gäste, die Herren Dr. D. Bührle, Bon, K. Schmid und Edgar Eberle. Sportlicher Höhepunkt war eine Demonstration der Spitzenspieler Casparis und Zahradnicek. Herr Dr. D. Bührle anerkannte die Notwendigkeit des Firmensports für eine moderne Firma.

August 1972: Club-Meisterschaften - Einmal mehr grosse Sieger: Inge Hunziker (Damen) und Albert Oertli bei den Herren. Im Herrendoppel gewinnen Albert Oertli / E. Konersmann gegen A. Schneider / Rolf Nübling. Nach der Preisverteilung und dem Imbiss im Clubhaus fand man sich beim Waldfest des AVC im Klotener-Wald zusammen, wo bei Wein und Tanz bis in die tiefe Nacht weiter gefestet wurde.

September 1973: Club-Meisterschaften Final 1973 - Um das grosse Heer der D-Spieler und die seit 1972 aufgenommenen Mitglieder zu animieren an den Clubmeisterschaften teilzunehmen, wurde erstmals ein D-Turnier organisiert. Leider gab’s trotzdem keine grössere Beteiligung (nur 20% der Mitglieder) und sogar wegen schlechter Beteiligung kein Damenturnier. D-Meister: Alfred Molin, Herrenmeister: Albert Oertli gegen Heinz Rathgeb. Doppel: Inge u. Kurt Hunziker gegen Heinz Rathgeb / E. von Euw 6:4/7:6.

Februar 1974: Der traditionelle Ball des T.C. Bührle findet bei grosser Beteiligung im Hotel Sternen statt. Tonangebend wie eh und je das Mocambo-Quartett, das mit rassigen Rhythmen für gute Stimmung sorgt. Als Mitternachts-Überraschung wartet der "Coro alpestre di Poschiavo" mit einigen seiner besten Lieder in italienischer Sprache auf.

März 1974: GV im Hotel Landhus Seebach - Rücktritt von Vize-Präsident E. Suhner, der vor allem den gesellschaftlichen Teil betreut hatte. Höhepunkte der letzten Saison waren die Romreise im Mai 1973 auf Einladung des T.C. Contraves-Italiana, der Besuch der Tennisgemeinschaft Eisenberg aus der Pfalz und der traditionelle Tennisball vom 2. Februar 1974. Der Vorstand hat Sorgen wegen der Aufrechterhaltung des Winterbetriebes (Ablehnung eines entsprechenden Gesuches durch den Zürcher Stadtrat). Die wenigen Austritte erlauben nur wenige aus der grossen Zahl von Aufnahmegesuchen zu berücksichtigen. In der Firmenmeisterschaft wurden grosse Erfolge erzielt. Mit je einem 1. Rang in der Serie A und B gewannen unsere Damen den begehrten Wanderpokal.

Tennis-Weekend in Ascona. Eine stattliche Zahl der Mitglieder folgte der Einladung nach Ascona und fuhr bei strahlendem Wetter mit Sonderzug dem Ziel, dem "Castello del Sole" entgegen. Alles wurde genossen: die erstklassigen Hotelzimmer, das Hallenbad, das Tennisspielen auf den Hotel eigenen Plätzen, der Apéro und das gemeinsame köstliche Nachtessen, der erlesene Wein aus den Bührle-Rebgärten und das Tanzen zur live Einmann-Orchester-Musik. 5 mutige Männer begaben sich ins Para-Centro in Locarno zum Fallschirmspringen bei unserem Club-Mitglied Heinz Pfenninger. Mit dem besten Dank an die Leitung des zum Konzern gehörenden Hotels Sonnenhof für die grosszügige Gastfreundschaft verabschieden wir uns in der Hoffnung auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.

März 1975: 25. GV im Hotel Landhus in Seebach. Der Saal war fast voll besetzt wegen der Neuwahlen, der Erhöhung des Mitgliederbestandes im Hinblick auf die von der Konzernleitung bewilligte Errichtung von zwei neuen Tennisplätzen in der Sportanlage Ettenfeld. Nach langer und erhitzter Diskussion wurde dem Antrag des Vorstandes auf Erhöhung des Mitgliederbestandes von 250 auf 425 sehr klar zugestimmt. Damit kann unser Firmensportclub, der möglichst allen Mitarbeitern des Konzerns eine Spielgelegenheit geben sollte, sämtlichen bis zum 17. März 1975 vorliegenden Aufnahmegesuchen entsprechen (zum Teil bis zu 2 Jahre Wartezeit!). Sportlicher Höhepunkt der vergangenen Saison war das Freundschaftstreffen mit unseren Freunden von Presta / Balzers in Liechtenstein.

Der Kampf um die Sicherstellung des Tennisbetriebes im Winter geht weiter. Durch die Verweigerung der Bewilligung zur Aufstellung der Tragluft-Doppelhalle musste der Winterbetrieb stark eingeschränkt werden. Immerhin gelang es, durch die Miete von Stunden in einer Halle in Kloten den Spielbetrieb in eingeschränktem Rahmen aufrecht zu erhalten.

Die behördliche Bewilligung zum Bau von zwei weiteren Tennisplätzen liegt vor. Mit dem 1. Spatenstich auf dem Ettenfeld durch den Präsidenten E. Nievergelt und dem langjährigen Materialverwalter W. Hulliger wurde am 21. Januar 1976 das Zeichen zum Beginn der Aushubarbeiten gegeben. Die Arbeiten werden im Winter soweit vorangetrieben, dass im Frühjahr nur noch der Finish gemacht werden muss. Die neuen Plätze Nr. 5 und 6 sollen im Mai 1976 dem Spielbetrieb übergeben werden können. Auf diesen Zeitpunkt hin werden wir dann in der Lage sein, rund weitere180 Mitglieder, die zum Teil seit 1973 geduldig ausgeharrt haben, in den T.C. Bührle aufzunehmen.

September 1976: 1. Internationales Konzern-Tennisturnier. Es nahmen daran teil 72 Tennisspieler aus 12 Konzernfirmen und 5 Ländern und rund 20 Schlachtenbummler. Herr Dr. D.  Bührle  begrüsste am Samstagmorgen die 16 Herren- und 3 Damen-Mannschaften persönlich in ihrer Muttersprache. Sieger bei den Herren und damit Gewinner des von Herrn Dr. Bührle gestifteten Wanderpokals wurde die 1. Mannschaft der WO. Bei den Damen schwang das Team der Contraves Deutschland oben aus. Das Trostturnier der Herren gewann die 1. Mannschaft von Balzers. Die Veranstaltung gab überdies beim Spiel und dem gemeinsamen Nachtessen in der Contraves-Kantine Gelegenheit, neue Bande zu andern Firmen und Gruppen zu knüpfen und bereits bestehende Beziehungen zu vertiefen. Damit ist ein wesentlicher Zweck solcher Veranstaltungen erfüllt.

Oktober 1976: Neue Plätze - neue Mitglieder. Dank der Erweiterung der firmeneigenen Tennisanlage im Ettenfeld durch zwei neue Plätze konnte die recht lang gewordene Warteliste der Mitgliedschafts-Aspiranten abgebaut und nahezu 200 neue Mitglieder in den Tennis-Club aufgenommen werden.

Januar 1977: 25 Jahre T.C. Bührle - Etwas verspätet feierte der T.C. Bührle mit einem rauschenden Tennis-Ball im Hotel Landhus in Seebach sein 25-jähriges Bestehen. Den rund 150 Teilnehmern an dieser Jubiläums-Veranstaltung wurde ein reichhaltiges Unterhaltungsprogramm geboten. Nach einem ausgezeichneten "Buurebuffet" spielte das Mocambo-Quartett zum Tanz auf. Zwischendurch traten die aus dem Fernsehen bekannten "Sunday Skifflers" auf, die mit ihrer Supershow begeisterten Applaus ernteten und die Gesellschaft in eine grossartige Stimmung versetzten, die bis in die frühen Morgenstunden anhielt.

März 1977: Die 27. GV des T.C. Bührle, an der über 100 Mitglieder teilnahmen, wählten an Stelle des nach 5 Jahren zurückgetretenen Präsidenten Eugen Nievergelt Kurt Hunziker (WO) einstimmig zum neuen Präsidenten. Während der 5-jährigen Präsidialzeit des scheidenden Präsidenten hat der T.C. Bührle einen wahren "Boom" erlebt. Die Mitgliederzahl hat sich in dieser Zeit nahezu verfünffacht. Die Tennisanlage wurde von zwei auf sechs Plätze erweitert, und wie zu vernehmen war, sollen im Laufe des Sommers 1977 auch die beiden neuen Plätze 5 und 6 noch mit einer Flutlichtanlage versehen werden. Damit ist der Ausbau der Tennisanlage vorläufig abgeschlossen.

Hinsichtlich der Sicherstellung des Winterbetriebes gelang es, die behördliche Erlaubnis zur Wiederaufstellung einer Single-Traglufthalle auf unseren Plätzen zu erhalten (jedoch nur prov. bis 31.12.81). Das an der letzten GV heiss diskutierte Projekt einer eigenen Halle kommt deshalb vorderhand nicht in Frage.


1981 bis 1990

März 1981: GV - Präsident E. Capaul teilt mit, dass 1985/86 eine Umzonung stattfinden werde. Der Club sollte deshalb schon jetzt mit der Planung einer Doppelhalle beginnen. Er fragt die Mitglieder, ob sie prinzipiell einer solchen Planung zustimmen und ob sie auch bereit wären, sich an den Kosten von ca. Fr.140'000.-- zu beteiligen. Die Mehrheit stimmt dieser Anfrage zu.

März 1982: GV - Nachdem die Bewilligung für die Errichtung einer Doppel-Traglufthalle auf unsern Plätzen 3 und 4 und die nötigen Baubewilligungen von Stadt und Kanton Zürich vorliegen, empfiehlt der Vorstand und die Hallenkommission (Präsident: Heinz Rathgeb) der Versammlung, den Kauf einer Occasions-Doppel-Traglufthalle und gleichzeitig der Erhöhung des Mitgliederbeitrages um Fr. 40.-- zuzustimmen. Die Versammlung stimmt diesem Antrag mit grossem Mehr bei 10 Gegenstimmen zu.

März 1983: GV - Nachdem die bisherigen Amtsinhaber E. Capaul, Präsident und Saverio Sanvido, Spielleiter nach 3-jähriger erfolgreicher Tätigkeit ihren Rücktritt erklärt hatten, wurden an ihrer Stelle als neuer Präsident Peter Kläsi (WO) und als Spielleiter Hans Blümke (CZ) einstimmig gewählt.

Der Vorsitzende der Hallenkommission Heinz Rathgeb konnte in seinem Rechenschaftsbericht erfreut feststellen, dass die ihr gestellten Bedingungen wie Eigenfinanzierung und günstige Spielmöglichkeiten im Winter für alle TCB-Mitglieder voll erfüllt und die Doppel-Tragluftballe bereits im ersten Jahr der Inbetriebnahme zu nahezu 90% ausgelastet werden konnte. Die alte Hallenkommission sieht damit ihre Aufgabe als erfüllt an und tritt zurück. Für die weitere Fortführung des Winterbetriebes wird der Vorstand eine neue Hallenkommission aufstellen. Zusätzlich muss ein Team gebildet werden für die langfristige Planung der Hallenfrage.

August 1983: „Mit Tennis fit durch den Winter 1983/84“

Wo: Traglufthalle des T.C. Bührle, Oberhausen-/Schaffhauserstrasse, 8052 Zürich
Wann: 10. Oktober 1983 - 11. März 1984
Wie: Im Abonnement, das heisst fest 20 Wochenstunden.
Preise von Fr. 250.-- bis Fr. 400.--
Auskunft und
Anmeldung:
Erika Raible, Rübisbachstr. 52, 8302 Kloten, Tel. 813 43 87 (ab 14.00 h)

Januar 1984: Tennisball im Hotel Mövenpick in Glattbrugg. Nach einer feinen Gerstensuppe fand die Schlacht am kalten und warmen Buffet statt. Zum Tanze spielten die "Avocados", die es verstanden, bis in die frühen Morgenstunden für die nötige Stimmung zu sorgen.

März 1984: Die 34. GV des TCB wurde in Anwesenheit von 112 Mitgliedern in der Kantine der Contraves abgehalten. Dank des angenehmen Tagungsortes und der guten Arbeit des Vorstandes konnte diese GV reibungslos abgewickelt werden.  Edgar Eberle als Leiter der Contraves hob die Bedeutung des TCB für die Firma hervor. Eugen Nievergelt scheidet nach 19-jähriger Zugehörigkeit aus dem Vorstand aus. Mit den überreichten Präsenten (Zürcher Zinnkanne, Dankesurkunde, pro Vorstandsjahr eine Rose für seine Frau) dankte der TCB Eugen Nievergelt für die grossen Leistungen, die er in all den Jahren erbrachte. Die markanteste Zeit waren die Jahre 1972-1976, in denen er als Präsident wesentlich zum heutigen Clubbild beigetragen hat. Urs Zeller wurde als neuer Spielleiter gewählt. Hans BIümke, vormals Spielleiter, übernimmt das Ressort "PR u. Veranstaltungen". Im Rahmen der langfristigen Planung einer festen Tennishalle arbeitet eine Hallenkommission (Präsident: Rolf Nübling / WO, Berater: Emil Gossweiler / WO, 0thmar Schärer / IMAG, Heinz Rathgeb / WO, Heinz König / CZ, Peter Kläsi / WO) an der Ausarbeitung eines Vorprojektes.

November 1984: Tennisfest im Hotel Mövenpick in Glattbrugg. Was etliche Jahre unter dem Namen "Tennisball" segelte, wurde dieses Jahr erstmals zum "Tennisfest". Bei weniger Steifigkeit wurde es ein gediegenes und zugleich fröhliches Fest. Am reichhaltigen Buffet standen viele Köstlichkeiten verführerisch in Reih und Glied. Das Top-Orchester Tabasco hielt die Tanzfreudigen mit Evergreens und aktuellen Hits bis zur letzten Minute auf dem Parkett.

März 1985: 35. GV mit Mittelpunkt Präsentation einer festen Tennishalle. Geplant ist eine Dreiplatzhalle über den bisherigen Plätzen 1 und 2 sowie über einem Teil der Parkplätze. Das Hallenprojekt wurde den Firmenleitern von CZ, EC, WO sowie der OBH (Herrn Dr. D. Bührle) vorgestellt, die das Projekt daraufhin unterstützten. Als Trägerschaft ist der TCB vorgesehen mit einem Baurechtsvertrag zwischen WO und TCB. Als nächstes soll ein Gestaltungsplan bei den zuständigen Behörden eingereicht werden, damit später eine Baubewilligung eingeholt werden kann.

August 1985: An den Club-Meisterschaften 1985 wurde zusätzlich zum gewohnten Turnier-programm ein Damen-D, Senioren- und Junioren-Wettbewerb angeboten. Die positive Reaktion hat gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Siegerliste: Damen Offen: Inge Hunziker, Herren Offen: Christian Schwarzenegger, Damen-D: Marianne Rimbeaux,  Doppel: Eric u. Thomas Hunziker, Junioren: Chantal Rathgeb, Senioren: Edi Hintermann.

November 1985: TCB-Tennisfest 1985 - Das diesjährige Fest mit 90 Teilnehmern stand im Zeichen eines Experimentes. Erstmals wurde auf eine Musikband verzichtet und Tanzmusik aus Musikkonserven geliefert. Dies ermöglichte ein wahrhaft opulentes Buffet sowie den Auftritt eines Cabarets. Dabei erwies sich das Cabaret bel (l ) etage als ein Volltreffer.

März 1986: GV - Orientierung über das Projekt feste Tennishalle. Anhand zugesandter Unterlagen informierte Rolf Nübling über den Stand des Hallenprojektes und das weitere Vorgehen. Sobald der Baurechtsvertrag als Entwurf vorliegt und der Gestaltungsplan von den Ämtern bewilligt ist, wird eine ausserordentliche Generalversammlung einberufen.

August 1986: Um die Information im TCB zu verbessern und somit zu einem noch offeneren Club-Klima beizutragen, hat der Vorstand beschlossen, den Mitgliedern mindestens einmal im Jahr ein sogenanntes Info-Blatt oder eben das TCB-INFO zukommen zu lassen. Der Redaktor Hans Blümke will darin Wissenswertes, Internes, Kurioses und Sonstiges mitteilen.

September 1986: Clubmeisterschaften - Dazu haben sich im Einzel 113 Spieler und im Doppel 31 Paare angemeldet. Bei einigen erfolgreichen Jugendlichen wie  Chantal Rathgeb, Gebrüder Hunziker, Reto König, Mario Leitgeb, Roger Nydegger passt der Ausspruch: Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. Siegerliste: Herren Offen: Christian Schwarzenegger, Damen Offen: Hertha Müllner, Herren D: Reto König, Damen D: Chantal Rathgeb, Junioren: Chantal Rathgeb, Roger Nydegger, Doppel: Thomas und Eric Hunziker.

Januar 1987: Bewilligung des Gestaltungsplanes durch den Regierungsrat des Kantons Zürich. Vorstellen des Hallenprojektes vor einer erweiterten Hallenkommission, bestehend aus TCB-Vorstand, Hallen- und Statuten-Kommission und einer Mitglieder-Delegation.

März 1987: An der GV 1987 gibt Rolf Nübling einen kurzen Ueberblick über den Stand der Planung der festen Tennishalle. Der Gestaltungsplan wurde bewilligt und die Einsprachefrist ist abgelaufen. Die von einer Statuten-Kommission unter der Leitung von Hans Blümke vorbereiteten neuen Statuten werden von der GV genehmigt.

Mai 1987: Einreichen des Baugesuches für die Tennishalle (inklusive Tiefgarage).

August 1987:  Bereinigung des Hallenprojektes betreffend Baukosten, Baurechtsvertrag, Finanzplan, Einnahmen / Preise, Betriebskostenrechnung.

September 1987: Die ausserordentliche GV war von grösster Bedeutung, ging es doch mit dem Entscheid über das Tennishallenprojekt um einen Entschluss von ausserordentlicher Tragweite. Nachdem man sich seit 4 Jahren mit dem Bau einer festen Tennishalle beschäftigt hatte, wurde das von der Hallenkommission ausgearbeitete Projekt den 141 anwesenden Mitgliedern vorgestellt. Es sieht vor, dass der TCB für voraussichtlich 1,35 Millionen Franken eine feste Dreiplatz-Halle realisiert auf den heutigen Plätzen 1 und 2 sowie einen Teil des Parkplatzes. Die Halle soll einen dem heutigen Standard angemessenen Spielkomfort aufweisen. Die Abstimmung ergab eine deutliche Mehrheit von 4/5 für das von der Hallenkommission ausgearbeitete Projekt (98 zu 25 Stimmen); das spricht für die vorzügliche Arbeit der Hallenkommission (Leiter Rolf Nübling, Othmar Schärer, Heinz Rathgeb, Heinz König, Peter Kläsi).

Club-Meisterschaften - Als Neuerung wurde eine Jungsenioren-Kategorie für Herren ins Turnierprogramm aufgenommen; die 47 Anmeldungen zeigen, dass diese Ergänzung einem Bedürfnis entsprach. Besonders viel Freude bereitete den Zuschauern das Spiel der jüngsten und ältesten Teilnehmer; speziell erwähnt sei Hans Schlatter, der es allemal mit den meisten jüngeren Spielern aufnimmt und dessen menschliche und sportliche Einstellung allen ein Vorbild ist.

Firmenmeisterschaft - Hier geht es wieder aufwärts: unsere 1. Damenmannschaft, schon immer unser Aushängeschild, hat sich in der höchsten Spielklasse behauptet. Die 1. Herrenmannschaft hat nach sehr deutlichen Siegen in ihrer Gruppe den Aufstieg geschafft.

Oktober 1987: Baubewilligung durch den Stadtrat der Stadt Zürich am 12. Oktober 1987.

April 1988: Abschluss der Verträge (Baurechts-, Nutzungs-, Finanzierungsvertrag) mit den Partnern WO,  IMAG und IHAG. Beginn der Bauarbeiten.

November 1988: Einweihungsfest der Tennishalle am 26. November 1988.

Nach knapp 9-monatiger Bauzeit konnte die neue Tennishalle termingerecht eingeweiht werden. Über 30 Ehrengäste - unter ihnen Stadtrat Egloff und Dr. D. Bührle - sowie mehr als 200 TCB Mitglieder wohnten der Einweihung persönlich bei. In seiner Eröffnungsansprache wies der Präsident Peter Kläsi auf die günstigen Tarife hin, die es auch einer breiteren Oeffentlichkeit ermöglicht, im Winter attraktiv und preisgünstig Tennis zu spielen.

Saison 1989:  Firmenmeisterschaft - Unsere Damen A sind nach jahrelangem Unterbruch erneut Regionalmeister in der höchsten Spielklasse geworden.

Freundschaftsturniere - Bei den Freundschaftsspielen auf unserer Anlage mit unseren Gästen von der Presta und der SIG wurde die Geselligkeit gepflegt und unüberhörbar ihre Bewunderung und Anerkennung für unsere neue Halle gespürt.

Clubmeisterschaft - Höhepunkt jeder Saison bilden die Clubmeisterschaften:177 Anmeldungen in 8 Kategorien waren zu organisieren. Angesteckt von der Fairness der Spiele war Direktor Kütt von der WO; in seinem Grusswort gab er der Hoffnung Ausdruck, dass auch in der Arbeitswelt der sportliche Geist einkehren möge.

März 1990: Die 40. Generalversammlung 1990 beschliesst mit grossem Mehr den Ausbau des Zwischenbaus zwischen Halle und Garderobengebäude für Fr.110'000.--, um den Zwischenbau an den Standard der Halle und die Umgebung anzupassen.

Aug. / September 1990: Die Club-Meisterschaften 1990 bildeten einmal mehr den Höhepunkt der Saison. Die im neuen Rahmen als sogenannter "Rossignol Club-Cup" ausgetragenen Clubmeisterschaften liessen besondere Spannung erwarten, fanden doch erstmals Einzelresultate aus einem Club-Turnier Aufnahme im SWISS TENNIS Computer Ranking. Dieser neuen Herausforderung folgten insgesamt 156 Anmeldungen, bei den Lizenzierten hatten sich 37 Herren und 13 Damen ins jeweilige Tableau eingetragen. Im erstmals ausgeschriebenen Veteranenturnier war ein bemerkenswerter Einsatz zu bestaunen. So kämpften unser Präsi Peter und Hans Schlatter - zusammen 148 (!) Jahre alt - vom Morgen bis am Nachmittag ihren Mammutmatch, um nach 3 hart umkämpften Sätzen den Sieger zu ermitteln.

Bei den Finalspielen war die Ehrentribüne dicht besetzt: Unser Ehrenmitglied Dr.D. Bührle, die Herren Dr. H.R. Schuppisser / WO,  E. Schneider / CZ und F. Lanz / Oerlikon Knorr Eisen-bahntechnik verfolgten die spannenden Spiele.

Siegerliste Damen Einzel: Chantal Rathgeb, Herren Offen: Giuseppe Meggiolaro, Herren Einzel Veteranen: Karl Walter, Junioren: Amr Abdelaziz, Doppel: Norbert Studer / Ruedi Tanner, Mixed Doppel: Heidi Rathgeb / Manuel Parente.

März 1991: 1. Nacht-Turnier des T.C. Bührle am 12. März - Um 19.30 Uhr begann mit 60 Teilnehmern dieser Anlass zur Feier und Einweihung der Fertigstellung des Zwischenbaus zwischen Halle und Garderobengebäude (Mieterausbau und Möblierung). Bei spannenden Mixed-Doppelspielen (ausgelost) und bei Speis und Trank wurde vom gut gelungenen Gemeinschaftsraum Besitz genommen.

41. Generalversammlung vom 20. März - Rücktritt von Präsident Peter Kläsi (Jahrgang1920) nach 8 Jahren und von Spielleiter Urs Zeller nach 7 Jahren. Die Zurückgetretenen werden mit einer Laudatio und sinnvollen, Freude bereitenden Geschenken verabschiedet.

Neuer Präsident: Frau Helga Schib / OC, zum 40-jährigen Jubiläum die erste Präsidentin des T.C. Bührle. Neuer Spielleiter: Fredy Molin / OBI (zum 2. Mal).

Unsere schöne Tennishalle konnte, trotz nachträglicher Verbesserungen, praktisch gemäss den budgetierten Kosten von SFR 1 350 000.--  abgerechnet werden. Besonderer Dank gebührt dem unermüdlichen Motor des Hallenprojektes, Rolf Nübling. Der SportToto-Beitrag von Fr. 100 000.--  wurde von den Sportverbänden genehmigt.

Der Zwischenbau konnte aus eigenen Mitteln (als Mieterausbau) für rund SFR 120'000.-- ausgebaut und möbliert und damit zu einem gemütlichen Aufenthaltsraum zur Pflege der Gemeinschaft und Kameradschaft ausgebaut werden. Der Vorstand hat sich ein Mandat geben lassen, die Mitglieder-Aufnahmebedingungen und  die Statuten den neuen Entwicklungen im Konzern anpassen zu können.

Mai 1991: 40-jähriges Jubiläum des TCB am Samstag, den 25.Mai: Das Jubiläumsfest feierten wir am Tag sportlich mit Super-Jubiläumspreisen auf unserer Tennisanlage, am Abend festlich im Ballroom des Hotels Zürich mit gediegenem Abendessen, Film und Dia-Schau über 40 Jahre TCB, Show und Tanz.


1992 bis 2001

(verfasst von Helga Schib)

25. März 1992 GV – Grossaufmarsch im Personalrestaurant Conty  - 170 Mitglieder sind erschienen und wollten den ersten Auftritt der Präsidentin verfolgen! Der Jahresbeitrag wird nach Jahren von SFR 130,- neu auf SFR 160,-  festgelegt.

Saison 1992 - Das wirtschaftlich schwierige Umfeld bedingt, dass der TCB sehr viel mehr Eigenverantwortung zu tragen hat. Die Firma OCAG und der TCB erarbeiten gemeinsam detaillierte Unterlagen für die zukünftige Nutzung der Tennisanlage Ettenfeld aus.

Die gute Auslastung der Tennishalle war mit 92 % wiederum ausgezeichnet.

5. Februar 1993  Unterzeichnung der Vereinbarung zwischen der OCAG und dem TCB, welche die zukünftige Haltung der Firma zu den Tennisspielern regelt.

3. März 1993 Unterzeichnung des Rahmenvertrages zwischen der OCAG und dem TCB. Das Vertragswerk füllt einen Ordner und enthält alle relevanten Dokumente, welche den Besitzstand und die Nutzung der Anlage bis ins Jahr 2008 regeln. 

24. März 1993 GV – Im Personalrestaurant Conty sind 166 Mitglieder anwesend.  Der langjährige Vize Norbert Studer tritt zurück – zum Nachfolger wählt die Versammlung Hansruedi Müller. Auf Antrag von Eugen Nievergelt wird Peter Kläsi für seine Verdienste dem TCB gegenüber zum 2. Ehrenmitglied neben Herrn Dr. D. Bührle ernannt.

Saison 1993: Insgesamt 10 TCB Mannschaften nehmen an den Firmenmeisterschaften teil. Besonders erfolgreich sind die Seniorenfrauen – sie werden Seriensieger und gewinnen den Wanderpokal. Der TCB Vorstand krampft hinter den Kulissen: Die detaillierte Planung für den Ausbau der neuen Garderoben und das Erarbeiten von neuen Statuten erfordern viele zusätzliche Einsatzstunden.

Clubturnier – Der Vormarsch der Jugend hält an – allen voran die jungen Rathgeb‘s. Bei den Damen gewinnt Chantal, im Herreneinzel gelangt Giusepe Meggiolaro erst nach hartem Kampf gegen Adrian Rathgeb ins Finale, Clubmeister im offenen Doppel werden die Geschwister Rathgeb‘s.

23. März 1994  GV – Erstmals wird die Versammlung im Vortragssaal der Fa. OCAG an der Schaffhauserstrasse 550 durchgeführt – 132 Mitglieder sind erschienen. Als neuer Spielleiter wird Rolf Bigler gewählt und Eugen Nievergelt zum 3. Ehrenmitglied. Wichtige Resultate des Abends : Zustimmung zum Ausbau des Untergeschosses zur neuen Garderobe und Annahme der neuen Statuten. Jetzt können auch nicht Firmenangehörige Mitglied beim TCB werden.

Saison 1994 - Unsere langjährige gute Seele auf der Anlage, Alois Tschümperlin ist pensioniert worden. Die Nachfolge für die Betreuung der Anlage wird von Rene Mazzolini wahrgenommen, für den Reinigungsdienst haben wir mit Frau Flachou eine Perle gefunden. Erstmals tritt der TCB als „Arbeitsgeber“ auf.

10. September 1994 – Die Einweihung der neuen Garderoben im UG, welche durch den TCB in Eigenfinanzierung ausgebaut wurden, erfolgt im Beisein von Jung & Alt. Im Anschluss an den kleinen Festakt im Clubhaus feiert die ganze TCB Familie im Novotel weiter – köstlich unterhalten von „Adriano Celentano“ und Cony Sutter.

22. März 1995 GV – Insgesamt sind 140 Mitglieder im Vortragssaal erschienen. Special Guest Star ist Beat Ritschard von der Fa. Advantage. Zur Diskussion steht der Vorschlag des Vorstandes, die TCB Halle für das Training der European Indoors zur Verfügung zu stellen. Mit grosser Mehrheit wird der Vorschlag angenommen.

Saison 1995 - Mit den Organisatoren des Zürcher WTA Turniers wird ein Vertrag unterzeichnet, in dem geregelt ist, zu welchen Konditionen die TCB Halle für das Training der weltbesten Tennisspielerinnen zur Verfügung steht – auch der TCB erhält ein „Preisgeld“.

Oktober 1995 European Indoors auf dem Ettenfeld – Erstmals konnten wir hautnah die Tenniscracks bewundern. Zu den Lieblingen der TCB Crew avancierten Chanda Rubin und Mary Pierce, Martina Hingis startete ihre Profikarriere und Iva Majoli gewann überraschend das  Zürcher Turnier.

27. März 1996  Die 46. GV wird von insgesamt 137 Mitgliedern besucht. Im Vorstand tritt nach 10 Jahren unser Säckelmeister Hansruedi Bleuer zurück. Als sein Nachfolger wird Hanspeter Wildisen gewählt.

Im Sommer wird die alte Herrengarderobe umgebaut zum Sitzungszimmer. Der Vorstand hat mit grossem Einsatz die TCB Führungsinstrumente zusammengetragen. In einem Ordner sind die gesamten Führungs- und Verwaltungsaufgaben enthalten und informieren über

14. September 1996: Im Anschluss an den Finaltag der Clubmeisterschaften ziehen 87 TCB Mitglieder auf ein modernes Rheinschiff und alle geniessen während Stunden - trotz miesen Wetters – die vorbeifliegenden Flusslandschaften und den Spaghetti-Plausch.

Im Dezember müssen wir die traurige Nachricht entgegennehmen, dass Alois Tschümperlin unerwartet im Alter von 69 Jahren nach kurzer Krankheit gestorben ist.

Saison 1997 – Eigentlich sollte es für den TCB eine ganz normale Saison ohne „up and downs“ werden – doch sorgen unsere sportlichen Nachbarn für aufregenden Betrieb. Die Männer des Fussball Club Kosovo ziehen die Zuschauer in Scharen an und belagern die gesamte Anlage. Zu allem Pech dringen noch Einbrecher in unser Clubhaus ein und demolieren etliches von unserem Mobilar.

Saison 1998 – Unser Spielleiter Rolf Bigler tritt nach fünf Jahren zurück – neuer SPIKO Chef wird Patrick Rietmann. Die European Indoors werden in Swisscom Challenge umgetauft – die Qualispiele ziehen erneut viele Zuschauer an. Umschwärmte Lieblinge auf dem Ettenfeld sind nun die Geschwister Venus und Serena Williams.

Saison 1999 – Neu verläuft unser Vereinsjahr nun synchron mit dem Kalenderjahr. Während der Sommerbetrieb sich im normalen Rahmen bewegt, gilt es im September einen neuen Hallenboden zu testen. Der Deco Turf Belag wird von vielen TCB Spielern und Spielerinnen rege genutzt und ausführlich beurteilt. Das Resultat ist eindeutig: Mit grossem Mehr lehnen unsere Aktiven den Hartbelag als neuen permanenten Boden in der Halle ab!

Saison 2000 – Aus einer ganz ruhigen Saison wurde wieder nichts. Der Vorstand hat im Sommer entschieden, die letzte Baustelle auf der Anlage in Angriff zu nehmen und im Hinblick auf das bevorstehende 50-jährige Jubiläum die alte Damengarderobe zur Küche auszubauen. Um den Zeitfahrplan einhalten zu können, wurde zu einer ausserordentlichen Generalversammlung eingeladen.

22. November 2000 Insgesamt waren 96 Mitglieder zu der a.o. GV im Clubhaus erschienen. Die Diskussionen wurden heftig geführt – die Pro und Kontra Stimmen hielten sich in etwa die Waage. Grosse Erleichterung beim Vorstand, als die Abstimmung ein Resultat mit 46 JA und 35 NEIN Stimmen ergab. Die Vorbereitungen für den Umbau konnten beginnen.

21. März 2001  - Die 51. Generalversammlung stand vor allem in Zeichen der Wachablösung. Nach zehn Jahren tritt Helga Schib als Präsidentin zurück. Der Vize Hansruedi Müller wird mit grossem Mehr als Nachfolger gewählt. Als neues Vorstandsmitglied stellt sich Heidi Hufschmid zur Verfügung und erhält zustimmenden Applaus für ein Mandat.

9. April 2001 – Im kleinen Rahmen stossen wir auf den Gründungstag des TCB vor 50 Jahren an. Das geplante Jubiläumsfest am 9. Juni muss aufgrund der wenigen Anmeldungen verschoben werden. Für den 9. November haben sich jedoch über 160 Personen angemeldet, um im Hotel Marriott in Zürich einen festlichen Abend zu geniessen.